Frische Luft muss in Wohnräume – aber man sollte richtig Lüften

Ist es nicht schön, wenn man jetzt raus guckt und draußen wieder alles grünt und blüht, die Vögel laut zwitschernd schon morgens einen neuen Tag verkünden? Naja, die Sonne fehlt etwas und der Regen könnte einen glauben lassen, dass Herbst ist und die Temperaturen lassen im Mai auch eher auf einen Februar oder März schließen, aber wir haben keinen Schnee mehr, und das ist ja sehr viel Wert.

Im Winter fällt uns das Lüften bekanntlich schwerer als im Frühsommer. Wer möchte auch schon eine eiskalte Wohnung haben, auch wenn sie sich nach dem Lüften sehr schnell wieder erwärmt?! Im Frühsommer macht das Lüften sehr viel mehr Spaß, auch wenn man dabei auch einiges berücksichtigen sollte.

Entlüften kann man eine Wohnung aus unterschiedlichen Gründen. Man möchte unangenehme Luft gegen frische austauschen, man möchte Feuchtigkeit aus den Räumen bekommen oder manchmal möchte man, gerade an den heißen Tagen, einfach ein laues Lüftchen spüren. Gerade hier liegt allerdings der Fehler, den man im Frühsommer machen kann.
Im Frühsommer sollte man entweder früh am Morgen oder aber abends lüften. Tagsüber sollte man Türen und Fenster geschlossen halten und wenn man hat, auch noch Jalousien oder Außenrollos herunterlassen, um die Hitze aus den Räumen fernzuhalten.

Nun kommt es noch darauf an, wie man lüftet. Am Sinnvollsten ist das Stoßlüften. Dafür sollte man die Fenster komplett öffnen. Zehn bis fünfzehn Minuten sind ausreichend. Man kann entweder jeden Raum einzeln lüften, man kann aber auch die Effizienz des Stoßlüftens erhöhen, indem man quasi auf Durchzug setzt. Der Austausch von verbrauchter Luft und frischer Luft gehen somit schneller – was ja auch wünschenswert ist, wenn man dem morgendlichen Zeitdruck ausgesetzt ist, weil man zur Arbeit muss.

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Entgegen aller Vernunft erwischt man sich jedoch häufig dabei, dass man die Fenster nur anklappt. Ich mache da keine Ausnahme. Zum einen ist es bequem, zum anderen muss man sich nicht ständig daran erinnern, dass man noch die Fenster schließen muss und gelüftet wird ja schließlich auch so. Aber – diese Art des Lüftens mag im Sommer keinen größeren Schaden anrichten, im Winter jedoch bilden sich so genannte Kältebrücken und es kann zur Schimmelbildung kommen. Weiterhin verliert der Raum auf diese Art und Weise sehr viel mehr Wärme und die Wände kühlen aus, als es beim Stoßlüften der Fall ist.

Also nehmt Euch die Zeit, öffnet die Fenster weit und lasst zu jeder Jahreszeit die frische Luft hinein.

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Über Markus Liese

Mit langjähriger Branchenerfahrung und großer Affinität zu den Neuen Medien ist Markus Liese Profi auf dem Gebiet der Inneneinrichtung. Als Geschäftsführer bei Wohn-Guide ist er auf relevanten Messen vertreten und informiert sich stets über Produktneuheiten und Entwicklungen. Im Blog informiert er über die Branchen-Highlights und Trends rund um Inneneinrichtung.

Ein Kommentar zu “Frische Luft muss in Wohnräume – aber man sollte richtig Lüften

  1. Richtig Lüften ist so einfach, und doch verstehen nur die wenigsten wie man es richtig macht.
    Gut das es darüber Artikel gibt!
    LG Peter

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