Spartanisch oder doch eher Wellness-Oase?

Beim Badezimmer scheiden sich die Geister. Die einen sagen – es ist doch nur eine Nasszelle – die anderen sagen – das Badezimmer ist der einzige Ort, an dem ich wirklich einmal meine Ruhe habe – und möchten sich dementsprechend dort auch wohlfühlen.

badezimmer

 

Ebenso unterschiedlich wie die Meinungen zum Badezimmer sind, sind auch die Meinungen, was die Innenausstattung betrifft. Oft ist man in gewisser Weise eingeschränkt, denn in den meisten Wohnräumen, wird dem Badezimmer nicht wirklich viel Platz eingeräumt. Häufig muss auch die Waschmaschine ins Badezimmer und das kann unter Umständen schon zu Problemen führen, weil der Platz nicht ausreicht und statt eines Frontladers nur einen Toplader vorsieht.

Badezimmer

Doch von diesen Sachen mal abgesehen, kann man viel bei der Gestaltung des Raumes bewirken – wenn man weiß, welcher Badtyp man ist.

Der Wellness-Typ

Für den Wellnesstypen ist es wichtig, dass er in seinem Badezimmer entspannen kann. Ein absolutes Muss ist also eine Badewanne, am besten noch mit Whirlpooleinsätzen. Auch eine Dusche mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten – ob Wasserfall, Massagestrahl oder Regen – für den Wellnesstypen ist alles wichtig. Während er in der Badewanne liegt, lauscht er den leisen Klängen seiner Lieblingsmusik, genießt ein Glas Wein und rundet das Wellnessvergnügen in den Abendstunden mit Kerzenlicht ab.

Der Sportliche

Es gibt Menschen, die beginnen den Tag am liebsten mit Sport. Warum also sollen sie nicht in ihrem Badezimmer durch eine Kombination aus Wellnesselementen und dem Platz für Yoga und Strechingübungen, evtl. sogar einige Sportgeräte? Wichtig für den sportlichen Typ ist vor allem die Vereinigung mehrerer Annehmlichkeiten wichtig, wie zum Beispiel eine Kombination aus Dusche und Badewanne. Auch der sportliche Typ möchte nicht auf Luxus wie Massagedüsen bei seiner Dusche verzichten.

Der Ästhet

Es gibt Menschen, die legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Dies spiegelt sich auch bei der Einrichtung ihres Wohnraumes und Badezimmers wieder. Der Ästhet braucht sehr viel Platz um sich ausbreiten zu können und Platz für all seine Pflege- und Wellnessutensilien zu haben. Eine freistehende Badewanne ist das Non-Plus-Ultra in diesem Badezimmer.

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Der Familien-Typ

In einem Badezimmer für eine Familie müssen die Bedürfnisse mehrerer berücksichtigt werden. Kinder sollen sich dort ebenso wohl fühlen wie die Familienoberhäupter. Hier ist sehr viel Platz von Nöten, denn oft tummeln sich mehrere gleichzeitig in diesem Raum. Eine Badewanne und eine getrennte Dusche sind sinnvoll, vor allem, wenn es mal schnell gehen muss und mehrere gleichzeitig „abgefertigt“ werden müssen. Mehrere Waschtische sind ebenfalls sinnvoll und bieten gleichzeitig mehr Abstellfläche.

Ältere Menschen

Bei allen Badtypen gibt es schließlich auch noch die älteren Menschen unter uns, zu denen auch wir eines Tages gehören werden. Sie wünschen sich von allem etwas und vor allem barrierefrei. Alle Bereiche müssen leicht zugänglich sein. Eine ebenerdige Dusche, eine Badewanne mit Seiteneinstieg und Schränke, die auch in sitzender Position erreicht werden können, sind sehr wichtig. So können sie sich auch noch im Alter ein Stück Selbstständigkeit bewahren.

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Über Markus Liese

Mit langjähriger Branchenerfahrung und großer Affinität zu den Neuen Medien ist Markus Liese Profi auf dem Gebiet der Inneneinrichtung. Als Geschäftsführer bei Wohn-Guide ist er auf relevanten Messen vertreten und informiert sich stets über Produktneuheiten und Entwicklungen. Im Blog informiert er über die Branchen-Highlights und Trends rund um Inneneinrichtung.

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