Spielen und Wohnen in einem Raum

Familien mit Kindern kennen die Situation, die gerade bei kleineren Kindern häufig an der Tagesordnung stehen – man kommt zu nichts, weil die kleinen Racker alle naselang auf ihren Entdeckungstouren bewacht werde müssen, damit sie entweder keinen Unsinn anstellen oder sich selbst keinen Schaden zufügen.

Eltern reagieren häufig genervt und gestresst und die kleinen Racker sind auch nicht unbedingt begeistert davon, wenn man sie in den Laufstall setzt, sie überall wegholt oder gar in ihr Kinderzimmer bringt, damit sie dort spielen. Doch was wollen Kinder eigentlich? Gerade die Kleinen möchten im Grunde nur eines – immer dort sein, wo auch ihre Eltern sind. Warum also sollte man dies nicht unterstützen und den Kindern räumlich einen Platz schaffen, wie zum Beispiel mit einer zusätzlichen Spielecke im Wohnzimmer.

Eine Spielecke im Wohnzimmer hat mehrere Vorteile. Zum einen kommt man als Elternteil mal dazu, fünf Minuten zu verschnaufen oder sich um Arbeiten zu kümmern, die man auch in der Stube erledigen kann und man muss nicht immerzu alles unterbrechen, weil das Kind ja bei einem ist. Eine Kinderspielecke ist also durchaus sinnvoll.

Je nach Fußbodenart ist es sinnvoll, einen Spielteppich in der Kinderspielecke zu platzieren. Dieser sorgt dafür, dass das Kind nicht auskühlt und grenzt auch zeitgleich den Bereich ab, den das Kind zum Spielen bekommt. Mit Kisten, welche man mit Bildern beklebt, die den Inhalt zeigen, kann man für Ordnung sorgen und alle Sachen schnell verstauen. So lernt auch das Kind gleichzeitig Ordnung, denn es erkennt anhand der Bilder, welches Spielzeug in welche Kiste kommt.

Spielteppiche gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Für Jungs gibt es beispielsweise Autoteppiche, auf denen Straßen abgebildet sind. So können sie ihre Autorennen unter Aufsicht stattfinden lassen und mit Bausteinen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Für Mädchen hingegen können Blumenmotive sehr ansprechend sein. Kindergerechte Möbel, Kuschel- und Rückzugsmöglichkeiten wie Sitzsäcke oder zahleiche Decken und Kissen runden das ganze ab und verleihen der Spielecke Gemütlichkeit.

Wie auch immer man die Spielecke gestaltet, man sollte dem Kind immer das Gefühl geben, dass es sich dort wohlfühlen kann und soll. Nur dann wird es dort auch gern spielen und lernen, sich selbst zu beschäftigen, ohne dass man als Elternteil immer vor den Karren gespannt wird.

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Über Markus Liese

Mit langjähriger Branchenerfahrung und großer Affinität zu den Neuen Medien ist Markus Liese Profi auf dem Gebiet der Inneneinrichtung. Als Geschäftsführer bei Wohn-Guide ist er auf relevanten Messen vertreten und informiert sich stets über Produktneuheiten und Entwicklungen. Im Blog informiert er über die Branchen-Highlights und Trends rund um Inneneinrichtung.

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