Trockene Heizungsluft ade…

Gerade im Winter verbringen wir die meiste Zeit in warmen, beheizten Räumen. Die meisten von uns lieben es, bei eisigen Temperaturen eine mollige Wärme im Büro oder in der Wohnung zu haben.
Doch Heizungsluft  verschlechtert das Raumklima enorm und sorgt auf  Dauer für Unwohlsein und gereizte Schleimhäute. Das Problem besteht darin, dass Heizungsluft nur sehr wenig Feuchtigkeit  enthält  und sich daher belastend auf unsere Gesundheit auswirken kann: Haut und Lippen werden spröde, Augen trocknen aus, aber auch Hals-Kopfschmerzen sowie Müdigkeit und Schlafstörungen zählen zu den häufigsten Symptomen. Eine optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen liegt bei  40 – 65 %,  doch liegt der durchschnittliche Wert in Wohn und Arbeitsräumen zumeist unter 30 %.
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Mit den folgenden vier einfachen aber effektiven Tipps zeigen wir Euch, wir Ihr ein angenehmes und vor allem gesundes Raumklima schaffen könnt, und das ist gar nicht schwer:
1. Richtiges Lüften ist enorm wichtig. Öffnet zwei- bis dreimal am Tag alle Fenster und Türen für fünf Minuten  auf „Durchzug“ und  dreht währenddessen die Heizung herunter. So reguliert ihr den Sauerstoff- und Feuchtigkeitsgehalt im Raum und beugt Schimmelbildung vor.
2. Die optimale Raumtemperatur liegt bei 18 Grad, im Schlafzimmer sollte es sogar noch ein wenig kühler sein. Wem das zu kalt ist, der sollte sich lieber zusätzliche Strümpfe oder eine Strickjacke überziehen. Die Raumtemperatur darf aber nicht dauerhaft unter 16 Grad fallen, denn dann besteht Schimmelgefahr im Raum.
3. Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern beeinflussen auch unser Raumklima positiv. Sie filtern Schadstoffe, sorgen für Luftfeuchtigkeit und produzieren neuen Sauerstoff.Hier ein paar Pflanzen die für ein angenehmes Raumklima sorgen: Bergpalme, Bogenhanf, Papyrusgras, Gummibaum, Gerbera, Schlangenwurz, Efeu, Schwertfarn, Einblatt, Micado, Orchidee, Drachenbaum
4. Auch ein  Luftbefeuchter oder Verdunster kann ein zu trockenes Raumklima verhindern. Dennoch sollte man darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit nie über 60 % steigt, da sich sonst die Feuchtigkeit in den Wänden festsetzen und es zur Schimmelbildung kommen könnte. Bei Luftbefeuchtern oder Verdunstern besteht allerdings die Gefahr, dass sich im stehenden Wasser Keime bilden, die zu Infektionen führen könnten. Technische Luftbefeuchter jedoch erhitzten das Wasser auf über 100 Grad und töten somit eventuelle Keime ab.
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Trockenheit in Räumen sorgt auch für höhere Heizkosten, weil trockene Luft meistens als weniger warm empfunden wird als feuchte. Also könnt Ihr mit diesen Maßnahmen auf der einen Seite für ein gesundes angenehmes Raumklima sorgen, aber gleichzeitig die Heizung etwas herunter drehen und zusätzlich Geld sparen. Denn die Faustregel lautet: Die Reduzierung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius senkt die Heizkosten um 6 % Prozent!

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