Upcycling

Hi Ihr Lieben, bei unserem heutigen DIY-Thema geht es um Upcycling!

 

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Wie ich auf das Thema gekommen bin?

Wir kennen ja alle die Begriffe: Recycling, Wiederverwertbarkeit und Nachhaltigkeit- wichtige Themen, mit denen wir uns alle auseinander setzen sollten. Aber gerade im Bereich Wohnen / Wohnaccessoires ist in den letzten Jahren der Begriff „UPCYCLING“ stark in Umlauf gekommen.

Was ist nun der Unterschied zwischen Recycling und Upcycling? Recycling ist, wie wir alle wissen, eine Art, Müll zu vermeiden. Beim Upcycling aber wird das Material des Abfalls genutzt für die Herstellung neuer Produkte. Das spart nicht nur eine Menge Energie im Gegensatz zum Recycling, sondern lässt aus Abfall wunderschöne, einzigartige Produkte entstehen.

Bei Upcycling-Möbeln zum Beispiel hat sich die Produktpalette enorm vergrößert. Das muffige Image ist verschwunden, dagegen finden wir heute hochwertige, langlebige Möbelstücke, die zwar teilweise echt ihren Preis haben, aber mit Ihrer Einzigartigkeit und Originalität absolut überzeugen.

Aus alten Fahrradreifen entstehen Hocker, aus Weinkorken werden Sessel gebaut, Europaletten werden für Regale, Tische und Betten genutzt.

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Auch die Kreativität bei Wohnaccessoires scheint schier unerschöpflich zu sein. Aus Plastiklöffeln oder Plastikbechern entstehen Lampen, Kaffeemaschinen werden als Vasen umfunktioniert, Silberbesteck verwandelt sich in Garderobenhaken. Nach meinen Recherchen scheint es mir langsam so, als könnte man fast aus jedem „Abfallprodukt“ noch irgend etwas Brauchbares machen.

Sind wir doch mal ehrlich, jeder von uns produziert nicht nur jeden Tag eine Menge „Müll“, sondern jeder von uns hat Gegenstände im Haushalt, Keller oder auf dem Dachboden gebunkert, die schon lange ungenutzt ihr Dasein fristen.

Und daraufhin bin auch ich auf unseren Dachboden gegangen, um zu schauen, was ich so an ungenutzten Dingen für mein heutiges DIY-Thema finden könnte. Und siehe da, es hat keine halbe Stunde gedauert und ich habe zwei wunderschöne „alte Schätzchen“ gefunden.

Tatda… einen uralten Brotschieber und die Überbleibsel eines doch nicht mehr so ganz modernen Kaffeeservice. Perfekt!

 

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Dann kann es ja losgehen.

Komischerweise habe ich den alten Brotschieber gesehen und sofort gewusst, dass daraus eine Garderobe im sogenannten Shabby-Chic wird. Beim Kaffeeservice hab ich mich etwas schwerer getan. Aber, da auch ein Tipp für euch – es gibt super gute Foren im Internet zum Thema „Upcycling“ wo man auf jeden Fall ganz tolle Anregungen bekommen kann.

Als erstes habe ich mit dem Kaffeeservice angefangen.

Da ich mir überlegt hatte, dass es schön bunt werden sollte, ging der erste Weg in den Baumarkt, wo ich mir verschieden farbige Sprühlacke besorgt habe + eine Rolle Kreppband zum Abkleben. Die Sternen-Schablonen ließ ich mir in einer Werbeagentur aus Folie plotten.

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Es war zwar echt sehr knifflig, vor dem Besprühen, den Henkel bzw. den Ausguss sauber Abzukleben, aber mit ein wenig Geduld bekommt man das schon sehr genau hin.

Zum Schluss wurden noch, mit Hilfe der Schablone die Sterne aufgesprüht und fertig http://dailycialisuse.com/ war mein altes-neues Kaffeeservice.

Ein echter Hingucker, oder ?

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Doch nun zu meinem Brotschieber, den ich als Garderobe umfunktioniert habe.

Auch hier besorgte ich mir Farbe aus dem Baumarkt. Dann habe ich das Holz leicht angeraut und die Farbe aufgetragen.

Der nächste Schritt war, den Schriftzug bzw. die Buchstaben diesmal mit einer selbstgebastelten Schablone vorzuzeichnen und dann mit Farbe auszumalen.

 

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Nachdem die Farbe getrocknet war, bin ich grob mit Schmirgelpapier über das Brett gegangen, damit der der typische Shabby-Chic entsteht. Als letztes habe ich noch zwei alte Haken mit kleinen Nägeln befestigt und ein Loch für die Aufhängung gebohrt. Die alten Garderobenhaken sind übrigens aus der Werkstatt meines Opa`s.

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Ich muss sagen, es hat mir super viel Spaß gemacht, alte Gegenstände die ungebraucht in der Ecke standen, auf andere Art und Weise im neuen Glanz erstrahlen zu lassen.

Und wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, euch im „Upcycling“ zu probieren, würde ich mich riesig freuen, wenn ihr mir ein Vorher-Nachher Bild posten würdet.

In diesem Sinne… bis die Tage!

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu “Upcycling

  1. Der Hammer – genialer Beitrag – tolle Anregungen:
    Ich wollte gerade meinen Joghurtbecher in den Mülleimer werfen, als ich Euren Bericht lass und da hab ich mir gedacht – Nein, die haben Recht – der Becher kommt nicht in den Müll, den wasch ich jetzt ab, bekleb ihn mit weißem Papier – male n Gesicht drauf und jetzt steht nen Teelicht drin und das hab ich angezündet und das große Licht ausgemacht und jetzt sitze ich hier in Leipzig in der Küche und freu mich! Ehrlich!

    P.S.: Der Brotschieber ist nicht wirklich n Brotschieber – damit haben die früher den dicken Kindern ausm Nachbardorf den Hintern versohlt! ;)

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